Kompetenzen

Wir arbeiten nach dem Richtlinien des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG).

Für weiterführende fachliche Informationen finden Sie hier den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung.

Selbstwahrnehmung

  • das Kind entwickelt ein Selbstwertgefühl, indem es in seinem ganzen Wesen angenommen und geliebt wird.
  • Respektvoller und freundlicher Umgang mit dem Kind und anderen gegenüber
  • Viel Gelegenheiten geben, stolz auf eigenen Leistungen und Fähigkeiten, auf eigene Kultur und Herkunft zu sein
  • Daraus entwickelt sich ein positives Selbstwissen in verschiedenen Bereichen
    • Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Lernbereichen
    • Fähigkeit mit anderen zurechtzukommen
    • Erleben der Gefühle in verschiedenen Bereichen
    • Körperliche Fitness und Äußeres

Motivationale Kompetenzen

  • beinhaltet das Autonomieerleben als Grundbedürfnis des Kindes
  • eigenes Handeln erleben
  • Entscheidungen übernehmen was und wie Kinder etwas tun wollen
  • Kindern viele Wahlmöglichkeiten geben
  • Das Handeln erfährt eine Wertigkeit
  • Erworbene Kompetenzen zeigen
  • Ansprüche leicht höher schrauben
  • Überzeugung, schwierige Aufgaben zu schaffen
  • Verhaltensweisen und Konsequenzen klar aufzeigen (Reflexion)
  • Resultat: Selbstregulation, das Kind beobachtet und bewertet sein Verhalten und setzt die Messlatte neu
  • Kind entwickelt Vorlieben beim Spielen
  • Ist Neuem aufgeschlossen

Kognitive Kompetenzen

Beinhaltet die differenzierte Wahrnehmung in Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Riechen

  • Unterscheidung und Zuordnung des Gesehenen in Größe, Gewicht, Temperatur, Farben, Helligkeit von Grautönen
  • Denkfähigkeit befindet sich in der anschaulichen Phase
  • Bilden von Oberbegriffen, Unterscheidungen, Mengenvergleiche, Relationen
  • Vorschulkinder verfügen über gute Wiedererkennungsfähigkeit und Ortsgedächtnis, z. B Memory
  • Fähigkeit, Alternativen zur Problemlösung zu entwickeln
  • Ausdruck der Kreativität im motorischen, sprachlichen, musikalischen und gestalterischen Bereich

Physische Kompetenzen

  • Grob- und feinmotorische Kompetenz
    • Bewegungsdrang ausüben
    • Körperliche Fitness ausbilden
    • Körperbeherrschung
    • Geschicklichkeit erwerben
    • Körperliche und geistige Anstrengungen auszuhalten
    • Später Ruhephasen einbauen um zu entspannen (Stressbewältigung)
  • Hygienemaßnahmen selbständig ausführen
  • Auf seinen Körper achten
  • Information über gesunde und ausgewogene Ernährung

Soziale Kompetenzen

  • gute Beziehung zu Erwachsenen und Kindern
  • Beziehungen aufbauen durch Respekt und Sympathie
  • Empathie kennen lernen und diese aus gutem Blickwinkel betrachten
  • Verbale Ausdrucksfähigkeit, Gestik und Mimik verwenden
  • Gesprächsregeln kennen lernen und einhalten
  • Fähigkeit zu Kooperation im gemeinsamen Spiel, Handeln und Arbeiten
  • Erlernen von Konfliktlösetechniken

Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz

  • Bildung von Werthaltungen
  • Moralische Urteilsbildung in der Auseinandersetzung mit anderen
  • Unvoreingenommenheit anderer Personen in Sachen Werte, Einstellungen und Sitten
  • Sensibilität für und Achtung von Andersartigkeit und Anderssein
  • Solidarität in der Gruppe zusammenzuhalten und sich für andere einzusetzen

Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

  • für das eigene Handeln Verantwortung zu übernehmen
  • für andere Menschen Verantwortung übernehmen
  • Verantwortung für Umwelt und Natur übernehmen

Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

  • Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs- und Abstimmungsregeln
  • Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunkts

Lernmethodische Kompetenz - Lernen, wie man lernt -

  • neues Wissen bewusst, selbst gesteuert und reflektiert zu erwerben
  • erworbenes Wissen anwenden und übertragen
  • Lernprozesse wahrnehmen, steuern und regulieren

Wertorientierung und Religosität

  • Erfahrungen mit religiösen Bräuchen machen und deren Hintergründe kennen lernen
  • Gemeinschaftssinn entwickeln (gemeinsames Beten, Gottesdienste)
  • Die Verantwortung für die Schöpfung bewusst machen
  • eine Gebetshaltung erlernen
  • Gott als Lebens- und Wegbegleiter erkennen und annehmen
  • Dankbarkeit und Hilfe finden

Emotionalität, soziale Beziehung und Konflikte

  • erlernen von sozialen Verhaltensweisen, die in der Gesellschaft gültig sind (Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz)
  • Umgangsformen, die allen Bezugspersonen gegenüber gelten, kennen lernen und selbst anwenden (Bitte, Danke, Grüßen)
  • Selbständigkeit und Unabhängigkeit erlernen, damit die Hilfe der Erwachsenen im Sinne der Abnabelung sich zurücknehmen kann
  • Empathie-, Kooperations- und Entscheidungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen gegenüber dem einzelnen Kind und der Gruppe entwickeln
  • Möglichkeiten der Konfliktlösungen bieten und selbst anwenden können
  • Gruppendynamik und der Gemeinschaftssinn werden gefördert
  • Verantwortung über sich selbst und anderen übernehmen können

Sprache und Literacy

  • Erweb der Sprache ist die Schlüsselqualifikation und Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben und Voraussetzung für Erfolge in Kindergarten, Schule und Beruf.
  • Wortschatz und Grammatik werden gefördert
  • Sprechfreude und Phantasie werden angeregt
  • Eigene Gefühle und Gedanken können sprachlich ausgedrückt werden
  • Gestik, Mimik, Körpersprache und Tonfall werden unterschieden und gedeutet
  • Anwendung von Bilderbüchern usw. Ausdauer und Konzentration wird geübt
  • Aktives Zuhören wird erlernt

Mathematik

Mathematisches Denken ist die Basis für lebenslanges Lernen sowie Grundlage für Erkenntnisse in fast jeder Wissenschaft, der Technik und der Wirtschaft. Mathematik ist beständige Gesetzmäßigkeit, sie ist verlässlich und wiederholbar.

  • aufmerksames Entdecken und Erfahren von geometrischen Formen, Zahlen und Mengen
  • Zählen, Ordnen und Vergleichen wird angeregt
  • Ausdauer, Konzentration, Durchhaltevermögen und Willensstärke wird gefördert und weiterentwickelt
  • Eigen- und Gruppendynamik wird aktiv miterlebt
  • Verbindungen werden kombiniert
  • Visuelles und räumliches Vorstellungsvermögen wird ausgeprägt
  • Grundlegende Auffassung von Raum und Zeit

Naturwissenschaften und Techniken

  • Naturmaterialien sammeln, sortieren, ordnen, benennen und beschreiben
  • Veränderungen in der Natur, Tagesablauf, Umwelt beobachten
  • Verschiedene Materialien kennen und umgehen lernen
  • Einfache Messungen, z. B. Zeit, Längen, Größen, Temperatur, Gewicht durchführen und verstehen
  • sich die Welt im Forscherdrang erschließen

Umwelt

  • Fürsorge und Verantwortung der Natur und sich selbst übernehmen
  • Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen
  • Umwelt und Naturvorgänge bewusst erleben
  • Verschiedene Lebensbedingungen und Artenvielfalt und Naturmaterialien kennen lernen

Ästhetik, Kunst und Kultur

  • mit verschiedenen Materialien und Techniken umgehen können
  • Grundverständnis über Farben und die Möglichkeiten, diese zu mischen, erwerben
  • Eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken
  • Gestaltungswege anderer entdecken und wertschätzen
  • Feinmotorik wird geschult und weiterentwickelt
  • Gemeinsame Ideen entwickeln

Musik

  • Spielend mit Klängen und Tönen, mit Sprache und Sprachelementen umgehen
  • Sprech- und Singstimme entdecken und gezielt einsetzen
  • Differenzierungen –Hoch- Tief, Laut-Leise heraushören
  • Konzentration, Ausdauer und Merkfähigkeit wird eingeübt und weiterentwickelt
  • Verschiedene Musikinstrumente kennen lernen
  • Musik als Quelle der Entspannung erleben
  • Musikrhythmen in Tanz und Bewegung umsetzen

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Bewegung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes unerlässlich!

  • Bewegungserfahrungen sammeln und befriedigen
  • Motorische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben und verfeinern
  • Körperliche Grenzen erfahren und durch Üben erweitern
  • Positives Körpergefühl und Körperbewusstsein entwickeln
  • Teamgeist entwickeln
  • Regeln verstehen und einhalten
  • Wissen über Spiel- und Sportgeräte sachgerecht erfahren
  • Zusammenhänge von Bewegung, Ernährung und Gesundheit verstehen

Gesundheit

  • Signale des Körpers wahrnehmen
  • Bewusstsein seiner selbst und positiv annehmen
  • Essen mit allen Sinnen im Einklang mit dem Körper
  • Tischkulturen und –manieren kennen lernen
  • Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene
  • Körper- und Gesundheitsbewusstsein
  • Positive Geschlechtsidentität entwickeln
  • Sicherheit- und Schutzgefühl für sich und andere

Pädagogische Schwerpunkte

Der wichtigste Grundsatz bei unserer pädagogischen Arbeit ist, dass sich die Kinder wohl fühlen und gerne zu uns kommen. Durch einen partnerschaftlichen Erziehungsstil möchten wir dazu beitragen, die uns anvertrauten Kinder zu selbstbewussten, beziehungsfähigen und wertorientierten Menschen zu erziehen. Sie sollen lernen, sich in einer Gesellschaft zu integrieren und unabhängige Entscheidungen treffen können. Das Kind steht im Mittelpunkt mit all seinen Interessen, Bedürfnissen, Stärken und Schwächen. Durch vielfältige Erfahrungen in den einzelnen Angeboten und Aktionen kann es eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und weiterentwickeln. Es soll die Gemeinschaft erleben, in die es sich selbst einbringen und Veränderungen schaffen kann. Ebenso wichtig ist es , eigene Interessen mit der Kindergemeinschaft abzustimmen, Konflikte zu lösen und Kompromisse zu schließen. Mit diesen Schwerpunkten wird der Wert und die Wichtigkeit gemeinsamen Handelns kennen und schätzen gelernt.

Sonstige

  • Kindersegnung; Herbstfest/Erntedankfeier
  • Biotoperkundung im Irlbacher Wald
  • St. Martinsfest mit Laternenumzug auf dem Kindergartengelände
  • Oma-Opa-Feier mit einer Aufführung der Kinder und Nikolausbesuch
  • Schlittenfahren im Kindergarten
  • Spurensuche mit dem Förster im Wald
  • Verkehrserziehung durch die Polizei
  • Feuerwehrbesichtigung
  • Faschingsfeier zu einem bestimmten Thema
  • Besuch des Theater Karotte
  • Osternesterl suchen
  • Muttertags- und Vatertagsfeier
  • Bastelvormittag für Eltern der Schulanfänger „Schultüten basteln“
  • Gestaltung der Seniorennachmittage
  • Schnuppertage für alle Neuanfänger
  • Informationsabend für alle Eltern der Neuanfänger
  • Besuch der Grundschule mit allen Vorschulkindern
  • Besuch der Schulanfänger im Kindergarten Strasskirchen (Spielvormittage)
  • Ausflug der Schulanfänger
  • Übernachtung der Schulanfänger im Kindergarten
  • Abschlussfeier für die Schulanfänger
  • Abschlussgottesdienst in der Kirche

Kooperation und Vernetzung

Fachdienste

Zusammenarbeit findet statt mit:

  • Polizeiinspektion Straubing: Die Polizei bietet seinen Besuch im Kindergarten an mit vielen Inhalten zur Verkehrserziehung im Kindergartenalter
  • Zahnärztlicher Dienst: Herr Dr. Künzel aus Strasskirchen besucht unsere Einrichtung in regelmäßigen Abständen und bespricht mit den Kindern die Möglichkeiten der Zahn- und Gesundheitsvorbeugung
  • Die Frühförderstelle in Oberalteich besucht uns und überprüft auf Wunsch der Eltern die Kinder auf Sprachschwierigkeiten oder deren Entwicklungsstand
  • Die Frühförderstelle in Straubing unterstützt uns auf Antrag der Eltern im Bereich der Kinderlogopädie.
  • Naturkunde: Herr Köppl, der Förster in Irlbach stellt sich jährlich für eine Spurensuche im Wald zur Verfügung
  • Brandschutzerziehung: Freiwillige Feuerwehr Irlbach
  • Hygieneerziehung: Krankenhaus Bogen

Kooperation mit lokalen kinderbezogenen Einrichtungen, Organisationen und Vereinen

  • Sportvereine
  • Eltern-Kind-Gruppe
  • Volkshochschule, Außenstelle Irlbach/Straßkirchen

Vernetzung in Gemeinde

  • Feste wie z.B. St. Martin und Sommerfest werden öffentlich veranstaltet und finden in der Dorfgemeinschaft großen Anklang.

Tätigkeiten außerhalb der Gruppenzeit/Verfügungszeit

  • Teamgespräche
  • Vorbereitung, Planung und Reflexion gemeinsamen Festen und Feiern
  • Elternarbeit z.B. Elterngespräche, Beiratssitzungen, Elternabende
  • Fortbildungen
  • Supervisionen (pädagogische Beratung)
  • Arbeitskreis (Vernetzung von Kindergartenleitungen)
  • Erarbeiten und Verfassen von Elternbriefen
  • Schriftliches Fixieren von Wochenplänen und Beobachtungsbögen
  • Fortsetzung des Qualitätsmanagement
  • Erledigung der notwendigen hauswirtschaftlichen Arbeiten, Einkäufe,...
  • Gespräch und Zusammenarbeit mit Träger und Elternbeirat
  • Zusammenarbeit mit Fachkräften und sozialen Einrichtungen, wie z.B. Grundschule,Kindergärten in Straßkirchen, Jugendamt, Caritas, Frühförderstelle
  • Bürotätigkeiten, Kopierarbeiten
  • Verfügungszeiten dienen der Vorbereitung der täglichen Angebote